Kommunalpolitische Leitlinien der FDP für den Kreis Gifhorn 2006

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ehr geehrter Herr Dr. Westerwelle.

Freie Demokratische Partei - Kreisverband Gifhorn

Die kommunalpolitischen Leitlinien der FDP für den Kreis Gifhorn im Überblick:


..........Unsere Philosophie

  1. Vorfahrt für Arbeit
  2. Den demographischen Wandel meistern
  3. Kinder- und familienfreundliche Kommunen
  4. Bildung ist Zukunftsvorsorge
  5. Kultur und Kommune
  6. Bürgerorientierte Stadtentwicklungspolitik
  7. Bürgerorientierte Verkehrspolitik
  8. Umweltpolitik mit den Menschen
  9. Sozialpolitik Eigenverantwortung unterstützen und nutzen
  10. Verantwortungsvoller Umgang mit dem Geld der Bürger
  11. Freiheit und Sicherheit
  12. Eine moderne Kommunalverwaltung


Unsere "Philosophie":

Wir Liberale vertrauen den Menschen und setzen auf ihre Fähigkeit verantwortlich zu handeln.

Ein differenziertes, umfangreiches und qualitativ hochwertiges Bildungsangebot ist die wichtigste Voraussetzung für die Zukunft unserer Gesellschaft.

Erziehung, Bildung und Beruf müssen miteinander in Einklang gebracht werden.

Die Schaffung neuer und die Erhaltung bestehender Arbeitsplätze durch innovative kommunale Wirtschaftsförderung ist für die FDP eine der zentralen Aufgaben einer Gemeinde.

Die FDP will die Bindung der Bürger an ihre Gemeinde, ihre Stadt stärken und sich für deren Weiterentwicklung einsetzen. Die Zukunft unserer Kommunen hängt davon ab, dass wir einen Ausgleich schaffen zwischen den wachsenden Anforderungen an die Kommune und den schwierigen finanziellen Rahmenbedingungen, die eine steigende Belastung für die Bürgerinnen und Bürger mit sich gebracht haben und auch weiterhin bringen werden, insbesondere auf Kosten der zukünftigen Generationen.

Die Bürgerinnen und Bürger sollen ein eigenständiges und selbst bestimmtes Leben in ihrer Kommune führen können. Eine Voraussetzung hierfür ist eine umfassende und aktive Bürgerbeteiligung, mehr Verantwortung für den Einzelnen und der Ausbau ehrenamtlicher Tätigkeiten.

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Unsere Forderungen für den Kreis Gifhorn:

1. Vorfahrt für Arbeit
Politik für den Mittelstand:

  • Mehr Chancen für den Mittelstand durch Privatisierung.
  • EU – Programm für kleinere und mittlere Betriebe
  • Ausbau touristischer Infrastruktur
  • Einfache Beantragung und schnelle Genehmigungsverfahren für neue Unternehmensgründungen.
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2. Den demographischen Wandel meistern
Miteinander Zukunft gestalten:

  • Weitgehende Selbstbestimmung für ältere Menschen.
  • Moderne, altengerechte und bezahlbare Wohnungen im Ortskern.
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3. Kinder- und familienfreundliche Kommunen
Betreuung, Erziehung und Bildung als gesamtstaatliche Aufgabe:

  • Entlastung berufstätiger Mütter durch flexible Angebote für die Ganztagsbetreuung.
  • Ausbau der Betreuung von Kleinkindern bis zum 3. Lebensjahr, Unterstützung von Elterninitiativen, Hilfe zur Selbsthilfe.
  • Reduzierung der Kindergartengebühren mit dem Ziel der Gebührenfreiheit.
  • Weitere Förderung des „Mehrgenerationen Hauses“
  • Mehr Sozialkompetenz in die Schulen - Sozialarbeiter, Streitschlichter
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4. Bildung ist Zukunftsvorsorge
Unterstützung von Landesinitiativen zu folgenden Themenbereichen:

  • Ausbau der Zusammenarbeit zwischen Schule und Ausbildungsbetrieb zur Verbesserung der Berufsvorbereitung.
  • Optimale Ausstattung der Schulen mit moderner Informationstechnologie.
  • Stärkung der Erwachsenenbildung
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5. Kultur und Kommune
Kultur gemeinsam erleben:

  • Verstärkung der Zusammenarbeit zwischen den kulturellen Einrichtungen in der Region.
  • Einrichtung eines „Kulturpreises“ für herausragende Leistungen im kulturell-künstlerischen Bereich sowohl für Einzelpersonen als auch für Gruppen z.B. Schulklassen, Vereine, etc.
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6. Bürgerorientierte Stadtentwicklungspolitik
Steuerungsinstrumente sinnvoll einsetzen:

  • Erhaltung ländlicher Strukturen mit Hilfe öffentlich geförderter Sanierungsprogramme.
  • Die Ausweisung von Bauland, die einer Entwicklung der Dorfkerne und Innenstädte nicht entgegenstehen darf.
  • Einfache Genehmigung für eine alternative Nutzung landwirtschaftlicher Gebäude auch außerhalb der Ortskerne
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7. Bürgerorientierte Verkehrspolitik
Unser Landkreis braucht Bewegung:
FDP-Initiativen vorantreiben

  • den Ausbau der B 4
  • die Ortsumgehung von Brome im Verlauf der B 248
  • zügige Planung der A 39.
  • Sicherung des öffentlichen Personennahverkehrs, einschließlich des Schülerverkehrs durch kostensparende Einbindung kreisansässiger, privater Anbieter. (z.B. Nachtbus)
  • Eine langfristige finanzielle Absicherung des Kreistrassennetzes mit einem ergänzenden bedarfsgerechten Radwegenetz
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8. Umweltpolitik mit den Menschen
Natur erleben – Natur schützen:

  • Verantwortungsvoller Umgang mit der Natur
  • Sicherstellung sinnvoller Naturschutzprogramme
  • Beseitigung des Müllchaos durch die „GELBE TONNE plus“:
  • Ersatz von Abfall-Bring- durch Abfall-Abholsysteme.
  • Keine zusätzliche Umweltbelastung durch „alternative Energien“
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9. Sozialpolitik
Eigenverantwortung unterstützen und nutzen:

  • Unterstützung von kranken oder bedürftigen Nachbarn im Ehrenamt
  • Einbindung von Verbänden und Vereinen in die Bearbeitung von sozialpolitischen Aufgaben
  • Verbesserung des Angebotes in Jugendtreffs.
  • Drogenbekämpfung durch Prävention, sowie verbesserte Therapie- und Nachsorgemaßnahmen
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10. Verantwortungsvoller Umgang mit dem Geld der Bürger
Neuordnung kommunaler Finanzierungssysteme:

  • eine konsequente Konsolidierung des Kreishaushaltes in enger Abstimmung mit den Gemeinden
  • ei
  • ne aufgabengerechte Gemeindefinanzreform durch die Bundesregierung, um unseren Kindern und Enkeln notwendige Gestaltungsspielräume zu eröffnen
  • die Umsetzung des Antrages der FDP-Kreistagsfraktion für eine Gleichstellung ländlicher Gemeinden mit den Städten bei der Vergabe von Landesmitteln.
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11. Freiheit und Sicherheit
Hinsehen statt wegschauen, Helfen statt wegducken:

  • Engagement zur Sicherheit und Zivilcourage schon in den Schulen thematisieren
  • Auf die
  • „gefühlte“ Unsicherheit von Bürgerinnen und Bürger reagieren.
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12. Eine moderne Kommunalverwaltung
Aufgabe der Verwaltung ist der Dienst für den Bürger:

  • Optimierung der Managementstrukturen zur erfolgreichen Steuerung.
  • Verbesserung der Erreichbarkeit mit bedarfsberechten Öffnungszeiten. „Keine Call-Center".
  • Einführung eines „Wettbewerbs“ der Dienstleister in den verschiedenen Kommunen.
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