"Der liberale Sozialstaat" ein Diskussionsbeitrag des OV-Meinersen - Briefe aus der Provinz - Politiklinks - Gemeindeinfos - Ansprechpartner - Chronik - 850-Jahrfeier

Sehr geehrter Herr Dr. Rösler,
sehr geehrter Herr Döring,

an der Basis drängt sich der Eindruck auf, daß die politischen Aussagen der FDP von der Mehrzahl der Bürger ( 98% !) nicht mehr akzeptiert, - schlimmer noch - lächerlich gemacht werden!

Wir freuen uns, dass endlich die unselige "Steuerdebatte" vom Tisch ist. Ob Sie allerdings mit dem Tema "Wachstum" den Nerv der Zeit getroffen haben wagen wir zu bezweifeln.

Wenn Sie nach einer langfristigen Profilierungsmöglichkeit für die FDP suchen, - auf den folgenden Seiten finden Sie einen Vorschlag.

Viele Grüße aus Meinersen

Mittwoch, 1. Februar 2012


Thesen zum liberalen Sozialstaat:
Nach der Agrar-, Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft befinden sich die entwickelten Länder der westlichen Welt zu Beginn des 21. Jahrhunderts im Übergang zu einer wissensbasierten Dienstleistungsgesellschaft (Wissensgesellschaft). Link1, Link2
In einer Zeit zunehmender Technisierung, ständig steigender Qualifizierungsanforderungen, ausufernder Vernetzung, global agierender Finanzmärkte muß das Verhältnis von individueller Verantwortung und notwendiger staatlicher Reglementierung neu definiert werden.

Wer, wenn nicht die Liberalen, sollte sich dieser Aufgabe annehmen ?

Die ständige Wiederholung längst brüchig gewordener Formeln aus der Zeit des "Wirtschaftswunders" helfen uns dabei nicht weiter !

Wir Liberale werden nur dann überleben , wenn es uns gelingt Wirtschaftskompetenz und Sozialengagement glaubwürdig miteinander zu versöhnen !

Der Übergang in eine "Wissensgesellschaft" erzwingt die Beantwortung folgender Fragen:
  • Wie kann der Zugang zu Bildung und Ausbildung so gestaltet werden, dass er vollkommenen unabhängig vom sozialen Status ist?
  • Wie ist ein Sozialstaat mit schwindendem Anteil der herkömmlichen Erwerbsarbeit zu finanzieren?
  • Wie kann eine eigenverantwortliche, gesellschaftlich anerkannte Gestaltung der Lebensumstände jenseits der traditionellen Erwerbsarbeit, organisiert und finanziert werden?
  • Muss die traditionelle „Erwerbsarbeit“ um "Gesellschaftsarbeit“, „Familienarbeit“, „Kulturarbeit“ ergänzt werden?
  • Wie kann eine finanzielle und gesellschaftliche anerkannte Gleichstellung der sozial ausgerichteten „Gesellschaftsarbeit“ mit der traditionellen Erwerbsarbeit erreicht werden?
  • Wie können internationalisierte Arbeitsplätze in das nationale, oder zukünftige europäische Sozialsystem eingebunden werden?

Weitere Erläuterungen - bitte hier klicken.

Download des vollständigen Textes (bitte klicken).


Nächste Mitgliederversammlung: des OV-Meinersen:

25.Januar 2012, 16:00Uhr
Gaststätte Niebuhr
Hauptstr., 38536 Meinersen


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